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Turiner Leichentuch älter als bisher angenommen  (Archiv) 
Archiviert: 03.02.2005
Das Turiner Leichentuch ist viel älter als Untersuchungen im Jahr 1988 ergeben haben: Zu diesem Schluss kommt der Forscher Raymond Rogers vom Los Alamos National Laboratory in New Mexico im Fachmagazin "Thermochimica Acta" . Die Radiokarbon-Messung ergab damals, dass das Tuch zwischen 1260 und 1390 alt sei. Rogers Untersuchungen zufolge ist das Tuch aber zwischen 1.300 und 3.000 Jahren, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk.


Die Radiokarbon-Untersuchung war den Angaben zufolge deshalb auf das Alter gekommen, weil sie an einem Stück des Tuches durchgeführt wurde, das erst im Mittelalter eingesetzt wurde, um schwere Brandschäden zu kaschieren. Das Tuch, das erstmals in Frankreich 1357 erwähnt wurde, soll nach Aufzeichnungen mehrere Feuer überstanden haben, davon eines im Jahr 1532. Damals wurde es von Nonnen repariert und bestickt. "Die Radiokarbon-Untersuchung an dem Stück Leinen hatte komplett verschiedene chemische Eigenschaften als das restliche Tuch", meint Rogers, der für seine Untersuchungen die Daten verschiedener Teile des Tuches miteinander verglichen hat.

Mikrochemische Tests haben ergeben, dass ein chemischer Stoff namens Vanillin sich nur in dem 1988 untersuchten Teil des Tuches und in anderen nachträglich aufgebrachten Teilen befindet, nicht aber im restlichen Leinen. Vanillin entsteht beim Zerfall von Lignin, einem chemischen Bestandteil von zahlreichen Pflanzenmaterialien wie etwa Flachs. "Dadurch, dass Vanillin im restlichen Tuch nicht gefunden wurde, kann das Alter relativ genau bestimmt werden", meint Rogers, da der Zerfall des Stoffes genau nachvollzogen werden könne.

Nach den Untersuchungsergebnissen von 1988 wurde die Echtheit des Leichentuches Christi in Frage gestellt. Es veranlasste den Kardinal von Turin, Anastasio Alberto, damals sogar, zuzugeben, dass es sich beim Tuch nicht um jenes Relikt handelt, in dem Christus nach der Kreuzigung gewickelt wurde, sondern um eine mittelalterliche Fälschung.

dfd, 27.01.2005

Thema: k.D.

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