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Hirnströme geben Aufschluss über Libido  (Archiv) 
Archiviert: 03.02.2005
Die Beobachtung von speziellen Hirnströmen und deren Veränderung könnte ein erster Ansatz sein, Libido zu messen, meinen Forscher vom Rambam Krankenhaus und dem Wissenschaftsinstitut Rambion in Haifa. Sexuelle Stimulationen sind nach den ersten Untersuchungen jedenfalls stark genug, um sie sichtbar zu machen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com .


"Die Technik misst nicht sexuelle Wünsche, sondern eher die Aufmerksamkeit", so Studienleiter Yoram Vardi. In ersten Untersuchungen an Probanden mit normalen Sexualfunktionen waren die Ergebnisse viel versprechend. Der Forscher arbeitete mit Hilfe der Elektro-Enzephalographie (EEG). Das ist eine Methode zur Messung elektrischer Gehirnströme, indem die Spannungsschwankungen des Gehirns abgeleitet werden. Zusätzlich dazu wurden den Probanden, 14 Männern und 16 Frauen, Kopfhörer gegeben. Den Probanden wurden verschiedenen Clips, darunter Erotik-, Sport- und Naturfilme, die alle 40 Sekunden dauerten, über einen Monitor vorgespielt. Gemessen wurden die p300-Gehirnströme. Diese Ströme treten 300 Millisekunden nach einem Ereignis auf und sind die Hirnantwort auf eine Stimulation.

Der Forscher untersuchte anschließend wie die Probanden auf die verschiedenen Clips reagierten. Die Reduktion der Amplitude fiel bei den Erotikspots signifikant größer aus als bei anderen. Weiters befragte der Forscher die Probanden nach dem Grad der Erregung auf die einzelnen Clips. Anschließend verglich der Forscher dann die Ergebnisse mit den aufgezeichneten Hirnströmen und fand deutliche Übereinstimmungen mit den Angaben. Geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Männern und Frauen konnte der Wissenschaftler nicht feststellen.

Vardi ist davon überzeugt, dass es zahlreiche Anwendungen dieser Testmethode geben würde. Dazu zählen etwa die Wirksamkeit oder Nebenwirkungen von Medikamenten auf die Libido, aber auch Auswirkungen von Unfällen auf das Sexualleben. Derzeit sei es zwar noch verfrüht, über die Qualität dieses Tests zu urteilen, aber auch andere Wissenschaftler beurteilen die Methode mit großem Interesse. David Ralph, Vorsitzender der British Society for Sexual Medicine, sieht darin einen viel versprechenden Ansatz, denn bisher gibt es keine Methode um ein quantitatives Maß von Libido zu beurteilen.

dfd, 27.01.2005

Thema: k.D.

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