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Forscher dekodieren Bakterien-Genom  (Archiv) 
Archiviert: 01.02.2005
Wissenschaftler der Georg-August-Universität Göttingen ist ein wichtiger Schritt für die Biotechnologie gelungen: Sie haben das Genom des Bakteriums Gluconobacter oxydans dekodiert.


Dieses Bakterium ist auf die Oxidation von Glucose spezialisiert und setzt Zucker massenhaft in nützliche Produkte wie Zuckersäuren oder Vorstufen von Vitaminen um, berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature Biotechnology http://www.nature.com .

Von den 2,9 Mio. Bausteinen des Bakteriums konnte das Forscherteam unter der Leitung von Uwe Deppenmeier und Gerhard Gottschalk rund 2.700 Gene identifizieren. Aus dem Gensortiment von Gluconobacter oxydans können die Wissenschaftler nun die Gene herauskopieren, die für die Produktion von Enzymen verantwortlich sind und diese nach Belieben für Stoffumwandlungen einsetzen, berichtet die Universität Göttingen http://www.g2l.bio.uni-goettingen.de . Das Bakterium hält allein 80 Gene für die so genannten Dehydrogenasen bereit.

"Gerade diese Enzyme sind es, die Zucker äußerst variantenreich zu interessanten Produkten umsetzen. Daran forschen bereits Arbeitsgruppen am Forschungszentrum Jülich, an der Technischen Universität Berlin und der Universität Göttingen", meint Gottschalk. Gottschalk ist auch Leiter des vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Netzwerk Genomforschung an Bakterien (GenoMik) http://www.genomik.uni-goettingen.de . Darüber hinaus leitet der Wissenschaftler auch das Göttinger Labor. Die Forscher sind sich auch einig darüber, dass das Genom von Gluconobacter oxydans auch für die Grundlagenforschung von großer Bedeutung ist. Das Genom erlaubt nämlich Einblicke in die Besonderheiten des Energiestoffwechsels und die Ökologie dieser Bakterien, die ihren bevorzugten Lebensraum auf Früchten und Blüten haben.

dfd, 25.01.2005

Thema: k.D.

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