Home    Aktuelles    Kalender    Katalog    Anmeldung  
News u. Notiz
 Suche 

Home
News u. Notiz
Kalender
Info
Anmeldung
Kontakt

 Newsletter 
E-Mail-Info mit aktuellen News und Veranstaltungen
Zur Newsletter
Um-, Ab- u. Anmeldung

 Events 

 PDF, Audio, Video 

 LogIn 
UserName: 
Kennwort:  

Kennwort vergessen?
Neu Anmeldung

 Anmelden 


 News u. Notiz 
 

« zurück
"Olympische Spiele" für Kryptografen: Wissenschafter konkurrieren um beste Lösung zur Datensicherhei  (Archiv) 

Sicher ist sicher ist noch lange nicht genug: Wissenschafter suchen die weltbeste Lösung zur Datensicherheit - TU Graz/Rechberger
Archiviert: 07.03.2009
Es hat nichts mit Sport zu tun und die "Bewerbe" dauern über mehrere Jahre. Es geht nicht um Medaillen oder Geld, sondern um den besten Standard für Datenübertragung:


Die renommiertesten Kryptografen, also Experten für die Verschlüsselung von Daten, treffen sich zum Auftakt ihrer "Olympischen Spiele" nächste Woche im belgischen Leuven. Insgesamt 36 Teams aus aller Welt haben sich für die "Cryptographic Hash Algorithm Competition" qualifiziert. Österreich ist durch ein Forscher-Team der TU Graz vertreten, das in Kooperation mit der Technischen Universität Dänemark von 25. bis 28. Februar 2009 um den "Aufstieg" in die nächste Runde kämpft.

"Sicher ist sicher" ist für sie noch lange nicht genug: Die Standards in der Informationssicherheit, nach denen Kryptografen suchen, müssen höheren Ansprüchen genügen. "Zielsetzung des Bewerbs mit Auftakt in Leuven kommende Woche ist in den nächsten drei Jahren einen neuen Sicherheitsstandard für die Welt zu finden", erläutert Christian Rechberger, der am Wochenende für das Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie der TU Graz nach Belgien reist. Im Bewerb geht es um so genannte "Hash-Algorithmen", auf denen etwa Passwortschutz oder digitale Unterschriften basieren. Der Sieger-Algorithmus soll "SHA-3" (Secure Hash Algorithm) heißen - er folgt damit "SHA-1" und "SHA-2" - und soll sich weltweit ab 2012 als neuer Standard durchsetzen.

Attacken abwehren

Anlass für den Großwettbewerb für Kryptographen war, dass in den letzten Jahren - auch unter Beteiligung der Forscher der TU Graz - bewährte Sicherheitsstandards "geknackt" wurden. Durch solche "Angriffe" testen Wissenschafter die Systeme, um sie dann weiter zu entwickeln. Weil es also Lösungen für die Datenübertragung und -speicherung braucht, die selbst hartnäckigste Attacken abwehren, rief das National Institute of Standards and Technology, Teil des amerikanischen Wirtschaftsministeriums, zum internationalen "Kryptografie-Olympia".

Das Siegerverfahren soll allen Anforderungen in Anwendungen von sandkorngroßen Sensoren bis hin zu Hochgeschwindigkeitsdatennetzen der Zukunft genügen. Die Konkurrenz beim Bewerb in Leuven ist groß: Neben der TU Graz finden sich mit Namen wie Microsoft, Sony oder dem Massachusetts Institute of Technology führende Einrichtungen aus Wirtschaft und Wissenschaft auf der Liste der Teilnehmer.

Links:
http://www.nist.gov/hash-competition

Webseite nored, 23.02.2009

Thema: k.D.

Bitte vergeben Sie für diesen Artikel eine Note
zwischen +3 (lesenswert) und -3 (nicht lesenswert)

Artikel bewerten:
+3 +2 +1 0 -1 -2 -3

  Aktuelle Auswertung:
Gesamtbewertung (Alle Punkte): 0

Plus: , Neutral: , Minus: 0
  0 = neutral (Artikel zur Kenntnis genommen)


Leser-Beiträge
Hinterlassen Sie hier Ihre Informationen oder Anmerkungen, für andere Leser.
Jetzt ohne Anmeldung!

 neuen Eintrag erstellen 

Home | News | Kalender | Katalog | Anmeldung
Newsletter | Info | Impressum | Kontakt

diagramm.net - Alle Inhalte dienen der persönlichen Information.







Pub-Info