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Schatzi, sie schalten das Internet ab  (Archiv) 
Archiviert: 01.02.2009
Jede Mausbewegung ein toter Baum, jede Suchabfrage ein explodierter Teekessel: Die Ökobilanz der Computerbranche folgt den Aktienkursen in den Abgrund. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Internet von wohlmeinenden Politprofis so nachhaltig ausgeknipst wird wie die Glühbirne.


Was mit Glühbirnen angefängt, kann bei Servern nicht aufhören. Die EU wird hoffentlich bald dazu übergehen, den größten Energieverbraucher nach dem Luftverkehr zu drosseln.

Sieben Gramm Kohlendioxid sind für sich gesehen ein kleines Häufchen. Aber auch kleine Server-Requests machen Mist. Vor allem dann, wenn man wie im Fall Google sieben Gramm fieses Weltuntergangsgas erzeugt, um, zum Beispiel, einmal nach Wörtern den "Weltuntergang" und "Gas" zu suchen. Das tun jeden Tag Millionen von Menschen. Überall. Und das ist der Grund, warum die Erdatmosphäre inzwischen wie der Mundgeruch von George W. Bushs Schoßhündchen um den Planeten hängt.

Gut, die Produktion eines Buchs mit 500 Papierseiten braucht zweieinhalb Kilo CO2. Richtig, das ist mehr, als dieses Buch wiegt. Und das allein ist schon viel. Aber man kauft sich ja auch nicht jeden Tag ein Buch zu demselben Thema. Deshalb kann man es nicht ganz vergleichen. Auch wenn der CO2-Gegenwert der Herstellung von zehn Büchern die Produktion eines PCs ergibt.

Genug gerechnet, es kann nicht so weitergehen. Die EU wird einfach das Internet auslaufen lassen. So, wie das schon mit den Glühbirnen passiert. Ab - sagen wir - September 2010 schalten europäische Provider auf 14.4er Modems zurück und führen dann nach und nach wieder Obergrenzen ein, die einen Akkustikkoppler zum Geschwindigkeitsmonster machen.

Wer kennt sich denn schon aus mit diesem blöden Klima, das Meereseis nach Belieben wiederherstellt, nur um dann doch so aufzuheizen wie der alte 2CV meiner Tante Ortrud auf dem Reschenpass. Eben. Deshalb muss das Internet wieder weg. Sonst surfen wir uns alle heiß und stehen 20 Zentimeter tiefer im Küstengewässer.

Es hat einfach nichts zu bedeuten, dass inzwischen die Fangemeinde von Facebook mit 150 Millionen mehr Nutzer hat als Japan, Russland und Nigeria an Einwohnern. Hochgerechnet heizen die mit je einer einzigen "Hey du, das Klima stirbt"-Statusmeldung die Weltmeere mehr auf als alle Schiffsschrauben von gekaperten Öltankern in einem Monat.

Da ist es schon besser, wenn wir alle wieder auf windbetriebene Kommunikationssysteme zurückgreifen. Wer unbedingt eine Mail nach Singapur schreiben will: Bitte schön, der soll doch erst mal ordentlich Luft holen. Loser schaffen es mit ihren Liebesgrüßen dann nur noch bis in den zweiten Bezirk. Und der EU braucht schon niemand damit kommen, dass er/sie ohne Websites nicht mehr leben kann.

Da muss man sich ein wenig zusammenreißen. Der Bundeskanzler liest keine Mails oder die "Kronen Zeitung" im Netz. Und Obama schon gar nicht. Jesus surft nicht, er heilt. Und selbst wenn er es täte, um schnell "Heilung" zu googeln, würde er sicher auch mit einem wind- und solarbetriebenen Aufladegerät ausgestattet sein. Sie rüsten gerade damit und mit anderem Krempel seine Air Force One auf. Sie wird dann 100 Elitesoldaten im Bauch haben, die wie wild in die Pedale steigen, wenn Mr. President zum nächsten Klimagipfel eilt.

Aber keine Angst. Das ist doch alles nur ein Witz. Google selbst hat sofort auf den Artikel reagiert und gezeigt, dass jede Suche nach "Klima" auf den eigenen Servern nur 0,2 g CO2 erzeugt. Dann ist ja alles gut, und die acht Prozent Anteil am weltweiten Strombudget verbrauchen andere im Internet. Vermutlich hat das alles sowieso nur wieder mit Pornografie zu tun.

Links:
http://www.orf.at

Webseite willi, 20.01.2009

Thema: k.D.

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