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Die Österreicher beneiden Unternehmer und keiner will einer werden!  (Archiv) 
Archiviert: 27.01.2005
Einer Umfrage zufolge, die die EU-Kommission in Brüssel vorstellte, würden 61 Prozent der befragten US-Bürger am liebsten in ihrem eigenen Unternehmen arbeiten. Unter den Europäern gaben dies nur 45 Prozent an. Dagegen bevorzugen 51 Prozent der EU-Bürger ein Angestelltenverhältnis, während dies bei nur 34 Prozent der Amerikaner der Fall war.


Fast niemand wird dabei so sehr von Versagensangst geplagt wie die Österreicher, die Portugiesen und die Deutschen, sagt der österreichische EU-Beamte Heinz Zourek, Vize-Generaldirektor im EU-Ressort Industrie und Unternehmen, zu den Ergebnissen der Studie. Als Beamter bringt er ja offenbar einschlägiges Einfühlungsvermögen auf.

In Österreich gestanden sogar 61 Prozent der Befragten derartige Ängste ein. Am wenigsten Angst vor der Selbständigkeit hatten die Iren mit 29 Prozent. Der "EU-Unternehmerangstschnitt" liegt bei 50 Prozent.
Die EU-Kommissäre und -Beamten liegen mit ihren Vermutungen vollkommen richtig - obwohl sie ja selbst kaum Unternehmer waren oder sein können. Überzogene Sozialniveaus reizen natürlich in einem Land wie Österreich, in dem ein Viertel der unselbstständig Erwerbstätigen im sicheren Hafen öffentlich-rechtlicher - zumeist pragmatisierter - Dienstverhältnisse dahin dümpelt, kaum, unternehmerisch zu handeln; geschweige denn das Risiko einzugehen, als Unternehmer mit fliegenden Fahnen untergehen zu können.
Aber beneidet werden sie schon diese Unternehmer. Das sind jene mit den dicken Autos und den schmucken Villen, die sie allesamt von der Steuer abschreiben. Jene, die dann auch noch massenweise Sozialbetrug begehen und bereits arbeitstags um zehn Uhr am Golfplatz stehen.

Wenn das Unternehmerdasein wirklich so lustig sein soll, warum fürchten sich dann 61 Prozent der befragten Österreicher diesen zweifelhaften Lustgewinn zu genießen?

Im Österreichischen Gewerbeverein (ÖGV) denkt man, dass hier ein weiteres Argument vorliegt, den überzogenen Vollkaskostaat Österreich mit Null-Risiko anständig rückzubauen. Denn wie sagen uns doch schon unsere Kids, die auch nicht Unternehmer werden wollen: No risk - no fun!

dfd, 20.01.2005

Thema: k.D.

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