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Blackberry erstmals legal in Russland  (Archiv) 

Archiviert: 24.03.2008
Nikolai Patruschew hat es nicht gerne, wenn vor ihm etwas versteckt wird. Der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB untersagte folglich zwei Jahre lang den beiden russischen Telefongesellschaften MTS und Vimpelcom, ihre Kunden mit dem mobilen Kommunikator Blackberry auszustatten.


Patruschew bekam von dem Blackberry-Erfinder, dem kanadischen Unternehmen Research in Motion, nicht die Schlüssel, um den E-Mail-Verkehr dechiffrieren zu können. Laut Gesetz darf der Geheimdienst Telefongespräche und Schriftverkehr zwischen allen Mobilfunkabonnenten in Russland abhören. Eine richterliche Genehmigung ist nicht vonnöten.

Nun ist das Eis gebrochen. Der FSB genehmigte für dieses Jahr erstmals die Einfuhr von Blackberry-Geräten. Streng nach Quote. Je 7800 Geräte dürfen beide Anbieter an ihre Kunden ausgeben. Der Kompromiss sieht wie folgt aus: Der FSB erhält die Koordinaten aller Standorte der Server. „Im Bedarfsfall“ bekommen die Geheimdienstler Zugang zu den Daten, jedoch keinen Universalschlüssel zum Abfangen des Datenverkehrs.

Woher ist Medwedjews iPhone?

Russland wäre nicht Russland, hätten nicht längst findige Geschäftsleute dem Geheimdienst ein Schnäppchen geschlagen. Investmentbanker Andrei P. etwa hat seinen Blackberry in London unter einer britischen Nummer registriert. Beliebter Fluchthafen war die Ukraine. Für 60 Dollar (40 Euro) im Monat konnte man sich bei einem Mobilfunkkonzern des Nachbarstaates registrieren lassen, in Russland seine Firmenpost lesen und in die Tasten greifen. Andrei & Co. bewegen sich jedoch in einer rechtlichen Grauzone.

Unter den Kremlherren steht Blackberry (noch) nicht hoch im Kurs. Dmitrij Medwedjew hat es hingegen sein iPhone angetan. Kürzlich spielte er mit dem Gerät auf einem Wirtschaftsforum. Da Apple den russischen Markt nicht beliefert, rätselte die Wirtschaftszeitschrift „Smartmoney“, wie der künftige Präsident legal an sein iPhone gekommen sein kann:
•Medwedew hört mit dem Gerät nur Musik.
•Er hat sich das iPhone von einem befreundeten Ausländer geliehen.
•Medwedjew hat eine doppelte Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltserlaubnis im Westen.
•Eine Gazprom-Tochter hat für ihren Aufsichtsratsvorsitzenden das iPhone im Ausland legal erworben und angemeldet.
• Die fünfte Version – Medwedjew hat das Gerät wie tausende Russen auch auf dem Schwarzmarkt für rund 1000 Dollar gekauft und noch 50 Dollar an einen Hacker bezahlt, der es frei schaltet – war „Smartmoney“ zu abwegig.

Webseite Secondo, 12.03.2008

Thema: k.D.

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