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ICC legt Positionspapier zur VoIP vor  (Archiv) 
Archiviert: 21.01.2005
Die International Chamber of Commerce (ICC) in Paris http://www.iccwbo.org hat eine Stellungnahme über die Internet-Telefonie und ihre Auswirkungen auf die Märkte vorgelegt.


Die ICC stützt darin die Forderungen deutscher Markteilnehmer nach einer offenen, wettbewerbsfördernden Politik in Deutschland. "Die ICC liegt mit ihren Empfehlungen voll auf unserer Linie, nämlich die IP-Telefonie nicht dem Komplex rigider Vorschriften zu unterwerfen, die von jeher die klassische Telefonie einschränkten. Leider läuft die Politik in Deutschland genau darauf hinaus", kommentiert Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer acoreus AG http://www.acoreus.de.

Das Positionspapier der ICC weist auf den direkten Zusammenhang zwischen der neuen Übertragungstechnik für Telefonie und dem Ziel von wirtschaftlichem und sozialem Wachstum in den nationalen Volkswirtschaften hin. Die IP-Telefonie wird nach Ansicht der ICC nicht nur neue Funktionen für den Anwender bereitstellen, wie etwa intelligentes Routing von Gesprächen nach Last und Tageszeit oder simultane Rufweiterleitung zu mehreren Zielen, was heute nur durch teure Zusatztechnik in den Betreibernetzwerken möglich ist, sondern auch komplett neue Dienste wie Präsenz-Anzeige, Multi-Point-Konferenzen für Sprache und Video, Centrex-Funktionen anstelle von Telefonanlagen und vieles mehr ermöglichen.

"IP-Telefonie wird nicht nur zur vollständigen Sprach-Datenkonvergenz in den Festnetzen führen, sondern auch zu einer Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk. Gleichzeitig wird auch die Abhängigkeit der Rufnummer und damit des Anwenders vom Netzbetreiber verschwinden. Diese Umwälzungen bieten grundsätzlich gute Chancen für einen neuen Innovations- und Investitionsschub in der Telekommunikation, was wir garantiert auch in vielen Ländern beobachten werden", so die Einschätzung von Khorshed. Ob allerdings Deutschland zu diesen Ländern gehören wird, bezweifeln viele Fachleute. Die Regulierungsbehörde (RegTP) http://www.regtp.de hat im Herbst 2004 mit ziemlicher Deutlichkeit genau den Weg eingeschlagen, vor dem die ICC warnt: IP-Telefonie wird als Telefonie technologisch neutral behandelt und somit der klassischen Telefonie weitgehend gleichgestellt. Die IP-Telefonie ist somit nur ein Substitut der leitungsvermittelten Telefonie und kann ihre neuen Potenziale nicht ausspielen. Die ICC empfiehlt statt dessen eine Politik der "leichten Hand" des Regulierers, die der neuen Technologie und neuen Service-Anbietern den notwendigen Entwicklungsspielraum bietet.

Während die Regulierungseinrichtungen in anderen Ländern, etwa in England und in den USA, die Möglichkeiten der IP-Telefonie auch über die reine Telekommunikationsbranche hinaus im Auge behalten, setzt die deutsche Regulierungspolitik eher auf Abwarten. "Man glaubt in der Regulierungsbehörde wohl, mit einer genügend präzisen Ex-Ante-Regulierung den Markt präventiv sortieren zu können. Eine Konsequenz ist dann allerdings, dass für Investorengruppen der restriktiv geregelte Markt unattraktiv ist. Diese Politik führt zu einer weitgehenden Festschreibung des Status Quo. Mit einem attraktiven Wettbewerbsmarkt hat das nichts mehr zu tun", so das Resümee von Khorshed. Nun warte die Branche auf die European Regulators Group, die im Februar eine gemeinsame Position zur IP-Telefonie veröffentlichen will. Mit Blick auf die weitere Regulierung der IP-Telefonie dürften die Handelskammern vor allem auf die Entscheidung der European Regulators Group (ERG) http://www.erg.eu.int/ blicken. Sie will im Februar einen Entwurf für eine gemeinsame Position zur IP-Telefonie veröffentlichen. Bisher hat sich in der ERG noch kein Kompromiss zwischen progressiven Positionen wie die der britischen Ofcom und der zögernden Haltung der deutschen RegTP herauskristallisiert.

dfd, 14.01.2005

Thema: k.D.

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