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Vienna Cubes im Finale der German Open  (Archiv) 
Vienna Cubes
Archiviert: 02.05.2005
Das Team der Vienna Cubes nahm am einzigen europäischen Fußballroboter-Wettbewerb, dem German Open teil und erreichte gleich den erfolgreichen zweiten Platz in der Small-Size-League. In nur drei Jahren schafften es Studentinnen und Studenten der FH Technikum Wien, sich mit den Vienna Cubes vom Niveau von Lego-Robotern zu einer weltweit konkurrenzfähigen Roboter-Mannschaft zu entwickeln.


Vienna Cubes in Action
Das German Open von 8. bis 10. April 2005 in Paderborn war für die Vienna Cubes auf jeden Fall hinsichtlich der Platzierung als Vizemeister sehr erfolgreich. Das Fußballroboterteam hat das Spielfeld auch dafür genutzt, um sich auf den kommenden RoboCup - die Fußballroboter-WM findet diesmal von 13.-17. Juli 2005 in Osaka (Japan) statt - vorzubereiten. Bei den German Open-Meisterschaftsspielen konnte das Team der FH Technikum Wien alle wichtigen Manöver ausprobieren und die Systemverbesserungen im Echtbetrieb austesten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden jetzt für das Feintuning genutzt.

DECT-Modul ersetzt Bluetooth
Die StudentInnen der FH Technikum Wien entwickeln sowohl die AI (Künstliche Intelligenz) als auch die technischen Features der Vienna Cubes jedes Jahr um ein gutes Stück weiter. Diesmal wurde für die Kommunikation zwischen AI und Robotern Bluetooth durch ein DECT-Modul (Digital Equipped Cordless Telephone) ersetzt, was eine schnellere Kommunikation zur Folge hat. Ein weiteres Beispiel ist die Verbesserung der Manövrierfähigkeit, die dadurch erreicht wird, dass jeder Cube durch den Einsatz von Lithium-Polymer-Akkus anstatt von Nickel-Metal Hyprid Akkus um einige Gramm leichter gemacht wurde. Und der Erfolg zeigt, dass die jeweiligen Weiterentwicklungen goldrichtig waren.

Erfolge der Vienna Cubes
Im ersten Jahr, 2003 in Padua, konnten die Vienna Cubes als Außenseiter und Quereinsteiger Platz 17 der Weltrangliste erreichen. Letztes Jahr in Lissabon schaffte es die Mannschaft der FH Technikum Wien ins Viertelfinale des RoboCups und erreichte bereits den 5. Platz der Weltrangliste. Der gerade erreichte 2. Platz bei den German Open bestärkt das Team für den kommenden RoboCup in Osaka. Von 43 angetretenen Teams konnten sich die Vienna Cubes als eine von 20 Mannschaften für die Fußballroboter-WM qualifizieren.

StudentInnen suchen Nachwuchs selbst
Die Erfolge der Vienna Cubes können die engagierten StudentInnen ganz alleine für sich verbuchen, denn sie werden von Lektoren ausschließlich gecoacht. Das Team setzt sich aus StudentInnen verschiedenster Studiengänge der FH Technikum Wien zusammen und arbeitet selbstständig. Das geht sogar so weit, dass das Team seinen eigenen Nachwuchs selbst sucht, an den die Verantwortung nachfolgend abgegeben wird.

"Dieses pädagogische Prinzip, dass die Entwickler sich auch um den Nachwuchs des nächsten Jahres annehmen müssen, sieht drei Phasen vor: Junior, Core und Senior.", erklärt Lektor und Projektleiter der Vienna Cubes, FH-Prof. DI (FH) Alexander Hofmann.

Vienna Cubes-Junior, Core und Senior
In der Juniorphase setzen sich die StudentInnen mit der Thematik der Robotik und Künstlichen Intelligenz auseinander und unterstützen die Entwicklung der neuen Roboter. In der zweiten Phase, im Core-Team, leisten die Entwickler des Systems und somit die StudentInnen die Hauptarbeit. Dabei treffen sie auch alle Entscheidungen selbstständig. In der letzten Phase, als Senior, stehen die StudentInnen bzw. AbsolventInnen dem Core-Team mit Rat und Tat zur Seite, machen dem Team neue Technologien zugänglich und knüpfen wichtige Kontakte zur Wirtschaft.

"Zusammengefasst kann man sagen, dass die Hauptentwicklungsarbeit von einigen wenigen Studenten neben dem Studium getragen wird, die sich dann allerdings zu Spezialisten auf ihrem Gebiet entwickelt haben und sich durch außerordentliches Engagement und Teamfähigkeit auszeichnen!", so DI Alexander Hofmann.

Aktuelle Informationen der Vienna Cubes unter
http://cubes.technikum-wien.at

dfd, 23.04.2005

Thema: k.D.

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