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Hacker stellen Sun-E-Mails sicher  (Archiv) 

Zeitungen sind in England öfter Ziel für Hacker
Archiviert: 24.10.2011
Das mittlerweile aufgelöste Hacker-Kollektiv LulzSec ist im Besitz einer größeren Menge von E-Mails, die es aus dem System der britischen Boulevard-Zeitung The Sun entwendet hat, wie der Guardian berichtet.


Um die sensiblen Daten zu schützen, hat LulzSec sie auf einem Server in China deponiert. "E-Mail ist, wenn nicht verschlüsselt, ein offenes Medium, ähnlich wie eine Postkarte. Für Sicherheit müsste auch jeder einzelne Mitarbeiter geschult werden", sagt Alexander Tsolkas von Tsolkas Executive Consulting http://www.tsolkas.com.

Viele Opfer

Die E-Mails der Sun sollen derweil noch nicht veröffentlicht werden, wie ein ehemaliges hochrangiges Mitglied von LulzSec in einem Twitter-Eintrag schreibt. Insgesamt soll es sich um etwa vier Gigabyte an elektronischer Post der Sun handeln. Das britische Kleinformat war schon früher Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Gruppierung Anonymous, deren Abkömmling LulzSec war, hatte die Homepage der Zeitung manipuliert und zu einem falschen Artikel über den angeblichen Tod von Rupert Murdoch umgeleitet. Ob die E-Mails bei diesem Angriff erbeutet wurden, ist unklar.

"Der Schaden durch die Veröffentlichung von E-Mails betrifft nicht nur das Image. Für Unternehmen können auch strafrechtliche Konsequenzen entstehen", so Tsolkas.
Der Datendiebstahl wurde von der Sun bisher nicht bestätigt. Dass der Fernzugriff auf die firmeneigenen Server kompromittiert worden ist, ist aber gesichert.

In einem Interview mit Reddit hat einer der ehemaligen Rädelsführer von LulzSec, "Sabu", bekannt gegeben, dass das Kollektiv auch noch andere unveröffentlichte Informationen zur Seite geschafft hat. Diverse Banken, unter anderen HSBC, sollen um Daten erleichtert worden sein. In den Bank-Dateien hat LulzSec bisher aber angeblich noch keine besorgniserregenden Informationen gefunden.

Letzte Worte

Dass sich ein ehemaliges Mitglied von LulzSec öffentlich äußert, ist ungewöhnlich. Die Hacker lehnen Interviews strikt ab. Als Grund für den Gang in die Medien gibt Sabu an, dass es dem Ende zugeht. Er glaubt, dass es für ihn keine Möglichkeit mehr gibt, einer Verhaftung zu entgehen. Die Auflösung von LulzSec bedauert er nicht.

Die Organisation hat seiner Meinung nach alles erreicht, was sie erreichen wollte, nämlich die Aufdeckung der desaströsen Sicherheitsverhältnisse vieler staatlicher und wirtschaftlicher Organisationen. "Bei Hackergruppen gibt es große Unterschiede. Manche liefern durchaus wertvolle Informationen, mittlerweile gibt es aber auch viele, die sich wichtig machen wollen", sagt Tsolkas.

(pte)

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