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China schließt Zensurlücke bei WLAN-Zugängen  (Archiv) 

In China ist Zensur Alltag
Archiviert: 16.08.2011
Die chinesischen Behörden verlangen zukünftig nun auch die Überwachung von öffentlichen WLAN-Zugängen in Restaurants, Hotels, Büchereien und sogar in Privatschulen.


Diese müssen kostenspielige Software installieren, um den Behörden Zugriff darauf zu verschaffen, wer sich wann und wo einloggt. Für kleinere Unternehmen bedeutet dies schwierige Zeiten.

Die Software kostet ungefähr 3.100 Dollar und gewährleistet den Behörden einen detaillierten Einblick über die Web-Aktivitäten derjenigen, die sich mit dem Wireless-Service in chinesischen Cafés und Hotels in Verbindung setzen. "Diese Vorschrift ist unfair", meint ein unzufriedener Café-Besitzer. "Es geht bloß darum, den Informationsfluss zu kontrollieren." Wer sich der neuen Regelung widersetzt und weiterhin uneingeschränkten Internet-Zugang zur Verfügung stellt, muss mit einer Geldstrafe von umgerechnet 2.300 Dollar sowie einer möglichen Aufhebung der Gewerbeberechtigung rechnen.

Für kleine Unternehmen nicht leistbar

Für Kunden in chinesischen Internetcafés ist es nichts Neues, sich ausweisen zu müssen bevor sie sich an einem Computer anmelden können. Öffentliche Hotspots verlangten dies bisher jedoch nicht. Viele kleine Unternehmen haben ihre Hotspots bereits abgeschaltet, da sich die Anschaffung der teuren Software nicht lohnen würde. Dies zieht jedoch auch seine Folgen nach sich. Ein Café-Geschäftsführer berichtet gegenüber der New York Times von rund 30 Prozent weniger Umsatz, seitdem er das WLAN ausgeschaltet hat. "Dies macht vielleicht Sinn für Unternehmen wie Starbucks und McDonalds, aber wir haben hier bloß ein paar vereinzelte Internet-User", meint ein weiterer Restaurantbesitzer.

In Peking bereits begonnen

Noch ist unklar, ob die neuen Maßnahmen auch in anderen Landesteilen über Peking hinaus, wo sie bereits in Kraft getreten sind, strikt durchgesetzt werden. China hat weltweit eine der umfassendsten Internet-Einschränkungen. Im vergangenen Jahr sperrten die Behörden mehr als eine Mio. Webseiten - viele davon waren Pornografie-Seiten, aber auch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie auch YouTube wurden unzugänglich gemacht.

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