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Jagd auf Filesharer: USA kapern Websites  (Archiv) 

US-Behörden machen Webseiten dicht
Archiviert: 11.12.2010
Die Jagd auf Internetpiraten zum Schutz von Urheberrechten wird rasanter.


Eine US-Behörde hat Dutzende Webseiten beschlagnahmt, die in Verbindung zu Markenfälschungen oder illegalem Filesharing stehen. Dabei hat sich ein Senatsausschuss erst vor wenigen Tagen einstimmig für einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ausgesprochen, um auf Antrag des Justizministeriums Internetsperren zu ermöglichen (Bericht: http://www.diagramm.net/index.php?i=NuN&id=7705&d=a). Die "Lizenz zum Sperren" wollen neben US-Regierungsstellen mittlerweile auch britische Polizeibehörden.

Anders als die USA und Großbritannien hat sich etwa Frankreich bisher mit der zeitweisen Sperre von Nutzern begnügt, die illegale Inhalte aus dem Web laden. "Vielen Usern ist klar, dass es illegal ist, was sie da tun, aber sie tun es trotzdem", sagt Christine Ehlers, Sprecherin der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) http://www.gvu.de. Gerade beim P2P-Filesharing halten sich Europas Web-Surfer mehr und mehr zurück.

Willkür und Zensur

Die US-Polizei- und Zollbehörde Immigrations and Customs Enforcement des Heimatschutzministeriums hat neben Domains von Plagiat-Händlern hauptsächlich Filesharing-Seiten beschlagnahmt, die das BitTorrent-Netzwerk unterstützen. Dabei wird sich der US-Senat mit dem "Combating Online Infringement and Counterfeits Act" genannten Gesetzesvorschlag voraussichtlich nicht vor 2011 befassen. Bei insgesamt über 70 Online-Präsenzen wie etwa Torrent-finder.com ist laut dem Blog TorrentFreak aber schon jetzt nur mehr der Hinweis der Behörden auf die Beschlagnahmung zu finden. Die Torrent-Suchmaschine von Torrent-finder.com ist mittlerweile auf Torrent-finder.info übersiedelt.

Angeordnete Internetsperren sind nach Ansicht der Organised Crime Agency (SOCA) http://www.soca.gov.uk , eine britische Exekutivbehörde, die organisiertes Verbrechen verfolgt, auch in Europa bald vorstellbar. Ihren Plänen nach soll die Domain-Registrierungs- und -Verwaltungsstelle Nominet dazu befähigt werden, Websites zu schließen, die Exekutivorgane in kriminelle Machenschaften verwickelt sehen, berichtet die BBC. Sowohl in den USA wie nun auch in Großbritannien wurden die Vorschläge teils massiv wegen der Gefahr willkürlicher Sperren von Websites und der potenziellen Bemächtigung von Behörden zur Zensur kritisiert.

(pte)

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