Home    Aktuelles    Kalender    Katalog    Anmeldung  
News u. Notiz
 Suche 

Home
News u. Notiz
Kalender
Info
Anmeldung
Kontakt

 Newsletter 
E-Mail-Info mit aktuellen News und Veranstaltungen
Zur Newsletter
Um-, Ab- u. Anmeldung

 Events 

 PDF, Audio, Video 

 LogIn 
UserName: 
Kennwort:  

Kennwort vergessen?
Neu Anmeldung

 Anmelden 


 News u. Notiz 
 

« zurück
"Operation: Payback": Rache für Pirate Bay  (Archiv) 

Cyberangriffe als Rache an der Content-Industri
Archiviert: 11.12.2010
Die Gruppe "Anonymous" setzt im Rahmen der "Operation Payback" ihren Cyberkrieg gegen die Unterhaltungsindustrie fort.


Am Wochenende wurden die Webseite der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) http://ifpi.org mittels DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) lahmgelegt. Ebenfalls angegriffen wurde Warner Brothers.

Vor dem Hintergrund, dass in der Vorwoche in das schwedische Urteil gegen die Pirate-Bay-Gründer bestätigt wurde, droht die Gruppe nun mit massiven weiteren Attacken. "Es ist verständlich, dass manche User auf derartige Ideen kommen. Aber diese Protestmethode ist wirklich fragwürdig. Auch cyberkriminelle Gruppen nutzen DDoS-Attacken für ihre Zwecke", meint G-Data-Sprecher Thorsten Urbanski.

Auge um Auge

Das im April 2009 gefällte Urteil gegen die Pirate-Bay-Gründer (Bericht: http://www.diagramm.net/index.php?i=NuN&id=5934&d=a) wurde nun in zweiter Instanz bestätigt. Die Haftstrafen wurden dabei zwar reduziert, die Schadenersatzsumme aber gleichzeitig auf 46 Mio. schwedische Kronen (knapp fünf Mio. Euro) erhöht. Daraus macht Anonymus Warner, MGM, Universal und Sony sowie der IFPI als deren Interessensvertreter zum Vorwurf.

Diese Organisationen haben fünf Mio. Euro an Schadenersatz von unschuldigen Menschen erhoben", heißt es auf AnonOps http://anonops.net, der Webseite zur Operation: Payback. "Als Antwort werden wir Verluste in gleicher Höhe durch Downtime, korrumpierte Daten und gezielte Störungen des Vertriebs ihrer Medien verursachen", drohen nun die Cyber-Freischärler. Ein aktueller Mäßigungsaufruf der Piratenparteien in den USA und Großbritannien verhallt also wohl ungehört.

Vigilantismus hart am Krieg

Für Anonymous sind die Pirate-Bay-Gründer Opfer eines veralteten Urheberrechts, die von der Content-Industrie als leichte Ziele unschuldig aufs Korn genommen wurden. Unabhängig davon, wie man zu Copyright im Internetzeitalter steht, sind die Methoden von Operation: Payback aber fragwürdig. "Man kann auch im Cyberspace Recht nicht einfach selbst in die Hand nehmen", betont Urbanski.

Zudem sind DDoS-Attacken ein potenziell verheerender Angriff auf die Infrastruktur, die als solche auch an der Cyber-Front echter Kriege zum Einsatz kommen können. Das ist beispielsweise im Rahmen des Kaukasuskonflikts 2008 geschehen. Gestern, Sonntag, wiederum war die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks Ziel einer DDoS-Attacke. Wer dahinter steckte, ist unklar. Ein Zusammenhang mit der aktuellen Veröffentlichung von rund 250.000 US-Botschaftsberichten http://cables.wikileaks.org ist denkbar.

Bitte vergeben Sie für diesen Artikel eine Note
zwischen +3 (lesenswert) und -3 (nicht lesenswert)

Artikel bewerten:
+3 +2 +1 0 -1 -2 -3

  Aktuelle Auswertung:
Gesamtbewertung (Alle Punkte): 3
 

Plus: 3, Neutral: 0, Minus: 0
  0 = neutral (Artikel zur Kenntnis genommen)


Leser-Beiträge
Hinterlassen Sie hier Ihre Informationen oder Anmerkungen, für andere Leser.
Jetzt ohne Anmeldung!

 neuen Eintrag erstellen 

Home | News | Kalender | Katalog | Anmeldung
Newsletter | Info | Impressum | Kontakt

diagramm.net - Alle Inhalte dienen der persönlichen Information.







Pub-Info