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Stromnetz wird durch Smart Grid für Hacker anfällig  (Archiv) 

Das Stromnetz könnte ins Visier von Hackern geraten (Foto: M. Schimmel)
Archiviert: 04.04.2009
Eine Studie des Sicherheitsberatungsunternehmens IOActive hat gezeigt, dass die "Smart Grid" genannten intelligenten Stromschalter eine Gefahr für das Stromnetz darstellen können.


Ein Smart Grid ist eine Art kleiner Computer, der in ein Stromnetz eingebaut werden kann, um Strom zu sparen. Kunden und Stromversorger bekommen dadurch eine bessere Kontrolle darüber, wie viel Strom sie verbrauchen. Die Studie von IOActive hat nun jedoch gezeigt, dass diese Technologie sehr anfällig für Hacker ist und dadurch die Stabilität des gesamten Stromnetzes gefährden könnte, berichtet IDG New Service. Der Bericht ist nicht öffentlich verfügbar und wird aus Sicherheitsgründen voraussichtlich unter Verschluss bleiben. Viele der getesteten Geräte sind bereits im Einsatz und eine Veröffentlichung würde die Gefahr eines Hackerangriffs zu sehr erhöhen.

Die Forscher haben einen Wurm programmiert, der sich schnell von einem zum nächsten Smart-Grid-Gerät weiter verbreiten kann, da diese oft kabellos kommunizieren. In den Händen eines Hackers könnte dieser Code dazu verwendet werden, um den Strom für den Teil des Netzes abzuschalten, für den das jeweilige Smart-Grid-Gerät zuständig ist. Diese Geräte haben eine Funktion namens "Remote Disconnect", die eigentlich dazu da ist, den Stromversorgern zu ermöglichen, die Stromversorgung eines Kunden über das Netz abzuschalten. Diese Funktion kann aber laut den Ergebnissen der Forscher ohne allzu großen Aufwand manipuliert werden und zu einem großflächigen Stromausfall führen. Laut Sicherheitsexperten würde lediglich Equipment im Wert von 500 US-Dollar und Grundlagenwissen über Elektrotechnik für die Manipulation benötigt werden.

Brisant sind die Ergebnisse der Studie vor allem deshalb, weil die Verbreitung von Smart Grids durch das US-Konjunkturpaket gefördert werden soll, um die Energieeffizienz des Stromnetzes zu erhöhen. Die Sicherheit des US-amerikanischen Stromnetzes ist ein viel diskutiertes Thema. 2003 hat ein Stromausfall, der durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde, 55 Mio. Menschen in den USA und Kanada betroffen. Dass ein großflächiger Stromausfall auch von Hackern verursacht werden könnte, wird von vielen Seiten befürchtet. Vergangenes Jahr hat die CIA bestätigt, dass Kriminelle sich über Internet in die Stromnetze von Städten außerhalb der USA gehackt und Stromausfälle verursacht haben. IOActive rät den Herstellern von Smart Grids, ihre Geräte in Zukunft besser zu testen, bevor sie in noch höherer Zahl eingesetzt werden.

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