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Sechs von zehn Mitarbeitern stehlen Unternehmensdaten  (Archiv) 

Unternehmen gehen leichtfertig mit Daten um
Archiviert: 10.03.2009
Immer mehr Unternehmen stehen dem Problem von Datenklau durch Ex-Mitarbeiter gegenüber.


Laut einer aktuellen Untersuchung des Ponemon Institute http://ponemoninstitute.com stehlen sechs von zehn Angestellten interne Firmeninformationen, wenn sie gekündigt werden. Offenbar nutzen viele die vertraulichen Daten, um einen neuen Job zu bekommen, ein eigenes Unternehmen zu starten oder aber einfach nur aus Rache. "Diese Dinge geschehen aus Angst und Besorgnis", meint Mike Spinney vom Ponemon Institute gegenüber BBC News. Die Leute sorgten sich um ihre Jobs und wollten so auf Nummer sicher gehen. "Unsere Studie zeigte, dass 59 Prozent der Menschen sagen: 'Ich hole irgendetwas für mich dabei raus, wenn ich gehe'", so Spinney weiter.

Ponemon befragte 945 Erwachsene in den USA, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten. Alle Teilnehmer verfügten über geschützte Informationen wie Kundendaten, Kontaktlisten, Mitarbeiterdaten, Finanzberichte oder bestimmte Software-Tools. Wie aus den Untersuchungsergebnissen deutlich wird, kann die Weiterverwendung solcher Daten einem Unternehmen erheblichen finanziellen Schaden zufügen. Zu diesem Schluss kam auch eine ähnliche Studie der Sicherheitsfirma McAfee, die kürzlich präsentiert wurde /pte.mc?pte=090129023). McAfee schätzt darin den globalen Schaden durch Datenklau, Hackerangriffe und Sicherheitsbrüche durch organisiertes Verbrechen auf rund eine Billion Dollar allein im vergangenen Jahr.

Ein Teil des Problems liege bei den Unternehmen selbst, diagnostiziert Ponemon auf Basis der Untersuchung. Viele würden zu sorglos mit Sicherheitsfragen umgehen und die Daten nicht ausreichend schützen. Nur 15 Prozent der Unternehmen, bei denen die Befragten angestellt waren, prüften Papier- oder elektronische Dokumente nach, die von den Mitarbeitern mit nach Hause genommen wurden. "Viele Firmen glauben, der Missbrauch von internen Informationen gehöre einfach zum Geschäft", sagt Spinney. Sie würden sich damit abfinden und den Datenklau einfach hinnehmen.

Erst vergangene Woche warnte auch der IT-Riese Microsoft davor, dass aufgrund des derzeit verstärkten Stellenabbaus von Unternehmen auch der Datenklau zunehmen könne. Viele Sicherheitsexperten schließen sich dieser Meinung an und prognostizierten bereits eine deutliche Zunahme von solchen Datenklau-Attacken vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Entlassungswellen.

(pte)

Webseite abendroth, 26.02.2009

Thema: Datenschutz

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