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Handywurm als Vorstufe zu mobilem Botnet  (Archiv) 

Schädling "Sexy View" verbreitet sich per SMS (Foto: knipseline)
Archiviert: 10.03.2009
Sexy View verbreitet sich via SMS auf Smartphones


Das Sicherheitsunternehmen Fortinet http://www.fortinet.com warnt vor einem neu aufgetauchten Computerschädling, der sich via SMS auf Smartphones verbreitet. Für die Securityexperten von Fortinet stellt der Wurm mit dem Namen "SymbOS/Yxes.A!worm" (Codename "Sexy View") einen Durchbruch bei der Verbreitung von Schadcode auf Mobiltelefonen dar. Die Programmierung des Wurms könnte dazu führen, dass ein mobiles Botnet aufgebaut wird, das die Cyberkriminellen kontrollieren und für weitere Attacken verwenden können.

Der aktuell aufgetauchte Schädling wurde für das Betriebssystem Symbian S60 3rd Edition programmiert. Die Verbreitung erfolgt über ein SMS, das von dem Programm an Kontakte verschickt wird, die am Handy gespeichert sind. Die Textnachrichten enthalten einen Link, über den die Schadsoftware auf das Smartphone geladen werden kann. Das Programm nutzt laut Fortinet ein gültiges Sicherheitszertifikat, um den Handybesitzer in Sicherheit zu wiegen und ihn zur Installation des Programms zu bewegen. Nach Ansicht der Experten kann Sexy View als Vorstufe für ein mobiles Botnetz gesehen werden. Da der Wurm von einem Server nachgeladen wird, seien die Programmierer in der Lage, ihn jederzeit zu adaptieren.

Bei dem deutschen Sicherheitsanbieter G Data sieht man Sexy View allerdings gelassen. "Die Gefahr eines mobilen Botnetzes ist übertrieben", sagt Thorsten Urbanski, Sprecher von G Data. "Wir sehen aktuell keine Bedrohung durch Handyviren, denn es gibt noch keine Vermarktungskonzepte für diese Schädlinge. Damit lässt sich derzeit kein Geld verdienen", so Urbanski. Im vergangenen Jahr verbuchten die G Data Labs einen 570-prozentigen Anstieg bei Computerviren, während die Zahl der Schädlinge für Mobiltelefone relativ stabil geblieben ist. Daran sei zu erkennen, dass es hier einfach noch keinen Markt gibt, in den Cyberkriminelle investieren würden, erläutert Urbanski. Er räumt allerdings ein, dass Mobiltelefone mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones künftig auch für Hacker zunehmend interessant werden.

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