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Pseudonyme sollen im World Wide Web verboten werden.  (Archiv) 

Identität im Web leicht zu verbergen
Archiviert: 18.09.2011
Pseudonyme sollen im World Wide Web verboten werden, sagen Google-CEO Eric E. Schmidt und der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich - und haben damit regen Widerstand entfacht.


Dieser Widerstand kann auch gute Gründe angeben: So wurde dieser Schritt in Südkorea bereits vor drei Jahren vorgenommen. Mit dem Ergebnis, dass Hacker Daten von 35 Mio. Usern stahlen.

Debatte über Rechtslage

Auch der US-amerikanische Supreme Court verteidigt das Recht auf Anonymität aufgrund der Verfassung. Zudem stellt der Echtnamenzwang eine Gefährdung bis Verunmöglichung politischer Dissidenz in autoritären Regimen dar. Dagegen betont der deutsche Innenminister, dass "jeder, der eine Position einnimmt, normalerweise seinen Namen dafür einsetzt. Ich sehe nicht, warum das im Internet nicht auch selbst-evident sein soll." Er hatte sich dabei vor allem auf das Pseudonym "Fjordman" von Oslo-Attentäter Anders Behring Breivik bezogen.

"Das Datenschutzgesetz aus dem Jahr 2000 sieht einen Echtnamenzwang jedenfalls nicht vor", so Datenschutzexperte Gregor König von der Österreichischen Datenschutzkommission http://www.dsk.gv.at. "Allerdings kann es umgekehrt sein, dass bestimmte Daten nach dem Gesetz für dieses oder jenes verwendet werden dürfen. Grundsätzlich schließt jeder Gebrauch von Daten die Möglichkeit eines Missbrauchs mit ein. Bei Echtnamen ist der Schaden freilich höher."

Google sieht wirtschaftliche Aspekte

Google-CEO Schmidt ist ein Verfechter der Echtnamen-Strategie: Googles Social Media Network Google+ besteht auf echte Namen. Das hat vor allem ökonomische Gründe: "Wenn man weiß, dass es eine reale Person am Ende der Leitung ist, kann man Sie verantwortlich machen. Wir könnten sie überprüfen, ihr Dinge geben, wir könnten Rechnungen ausstellen. Es gäbe Kreditkarten und so weiter, es gibt eine Fülle an Gründen dafür", so der Vorsitzende des Suchmaschinenriesen auf einer Konferenz in Edinburgh.

Das Recht auf Anonymität im Web sollte jedoch nicht bis ins äußerste Extrem getrieben werden: Das zeigen massive Fälle von Mobbing im Web, dem sogenannten "Cyberbullying". Allerdings können Störenfriede auch dann ausfindig gemacht werden, wenn sie ihre Identität geschickt verbergen, wie Festnahmen von Anonymous-Mitgliedern beweisen. Das Internet, das keine Grenzen kennt, ist zu komplex, um das Echtnamen-System überall durchzusetzen. In Anbetracht demokratiepolitischer und datenschützerischer Argumente sollte laut Experten der Status quo beibehalten werden.

(pte)

Webseite abendroth, 06.09.2011

Thema: Datenschutz

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